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HÜTTENFINDER
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Wandertipps - Nicht nur bei Durchquerungen, sondern auch für das besondere Hüttenerlebnis bieten sich die zahlreichen Hütten des Oesterreichsichen Alpenvereins als Unterkunft hervorragend an. In der Regel findet sich zwar eine einfache, dafür aber umso gemütlichere Ausstattung. Kulinarisch bietet fast jede Hütte entsprechend ihrer einzigartigen Situation etwas Besonderes (vom Bergbauerprodukt bis hin zu Gourmetessen), worauf man bei einem Besuch natürlich nicht verzichten sollte. - In den Hütten geht es sehr reinlich. Da aber die Decken in den Lagern – auch im Sinne des Umweltschutzes - nicht dauernd gewaschen werden können, empfiehlt es sich – auch dem Nächsten zu liebe - einen Hüttenschlafsack (dünner Seiden- oder Baumwollschlafsack) mitzubringen. Dieser kann auch auf den meisten Hütten, bei jeder Sektion und im OeAV-Shop bezogen werden. - Um auch sicher zu gehen, dass man auf der Hütten genügend Platz hat, sollte man sich, speziell mit größeren Gruppen auf jeden Fall vorher anmelden. Der Hüttenwirt weiß auch am besten über den Zustand der Wege und die aktuellen Wetterbedingungen Bescheid. Alle Telefonnummern finden Sie auf der Hüttenseite. Ausrüstungsliste Bergwandern
In diesem Sommer finden Bergwanderer in höher gelegenen Regionen noch zahlreiche Schneefelder vor, die es zu begehen gilt. Das Risiko, dabei abzustürzen wird vielfach unterschätzt, warnt der Alpenverein. Dass bereits mäßig geneigte Hänge von 30 Grad ein Absturzrisiko bergen, ist für sehr viele Berggeher nicht offensichtlich. "Es ist gerade das Nichterkennen dieses Risikos, das Schneefelder häufig zur Falle werden lässt", so der Ausbildungsleiter des Alpenvereins, Michael Larcher. Unterschätzt werde vielfach die Geschwindigkeit, die man bereits nach kurzer Rutschstrecke erreicht. Versuche zeigten, dass die Rutschgeschwindigkeit bei einem 42 Grad steilen, harten Firnhang bereits 98 % der freien Fallgeschwindigkeit erreicht. Ein Ergebnis dieser Versuche war zudem, dass die Art der Bekleidung keine große Rolle spielt. Das heißt, auch Kleidung mit rauer Oberfläche ändert wenig an der hohen Beschleunigung, wenn man auf hartem Firnschnee stürzt oder ausrutscht. Der Alpenverein rät, sich gerade in der heurigen Wandersaison vor jeder Tour besonders genau über die aktuellen Verhältnisse zu informieren. Besonders zu beachten ist auch der rasche Wechsel der Verhältnisse, wenn ein Wanderweg von der Sonnenseite in nordgerichtete Schattenhänge wechselt. Vorsicht ist auch mit Kindern angeraten: Nur bei mäßiger Neigung und einem sanften Auslauf, der keine Steine aufweisen darf, sind Schneefelder ein geeigneter Spielplatz. Neben einer gewissenhaften Planung ist bergtaugliches Schuhwerk eine wichtige Voraussetzung. Noch wichtiger sei allerdings die richtige Bewegungstechnik, also das richtige Gehen und das richtige Reagieren, wenn man doch einmal ausrutscht. Dann gilt es, sich sofort in die Bauchlage zu drehen und mit den abgespreizten Armen und Beinen zu bremsen, noch bevor die Geschwindigkeit so groß ist, dass man diese nicht mehr kontrollieren kann. Grundsätzlich, so Larcher, müsse immer vor dem Betreten eines Schnee- oder Firnfeldes die „Warnlampe“ aufleuchten, und "ein Wanderweg, der in ein Schneefeld mündet, kann ein ausreichender Grund sein, eine Tour abzubrechen". |
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Gerhard Nesvadba, nessy EDV-Dienstleistungen
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